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Evakuierung von Chinchillas aus Dnipropetrowsk: 20 Tiere aus einem 'schwarzen' Zuchtbetrieb gerettet

In der Dnipropetrowsk-Region, genauer gesagt in der Stadt Pokrowsk, fand eine bedeutende Evakuierung statt: 20 Chinchillas, die sich in kritischem Zustand befanden, wurden aus einem 'schwarzen' Zuchtbetrieb gerettet, der nur sieben Kilometer von der Frontlinie entfernt liegt.

In der Dnipropetrowsk-Region, genauer gesagt in der Stadt Pokrowsk, fand eine bedeutende Evakuierung statt: 20 Chinchillas, die sich in kritischem Zustand befanden, wurden aus einem 'schwarzen' Zuchtbetrieb gerettet, der nur sieben Kilometer von der Frontlinie entfernt liegt. Diese Informationen wurden von dem lokalen Medium Suspilne Dnipro bestätigt.

Nach der Evakuierung wurden die Tiere in ein Tierheim gebracht, das Jana Rusina gehört. Sie berichtete, dass die Besitzer des Zuchtbetriebs, die sich mit der Zucht von Chinchillas beschäftigten, beschlossen hatten, den gefährlichen, an der Front gelegenen Wohnort zu verlassen, jedoch nicht in der Lage waren, alle ihre Schützlinge mitzunehmen. Laut Rusina wurden die Tiere wahrscheinlich mit dem Ziel gezüchtet, sie auf dem 'schwarzen' Markt zu verkaufen.

„Der Zustand ist schlecht: Das Fell ist nicht in bestem Zustand, und auch die Nahrung war unzureichend. Sie wussten nicht, was Sand für das Baden ist, obwohl Chinchillas diesen unbedingt benötigen. Als wir sie holten, trugen sie Halsbänder, die ihren Hals vollständig umschlossen und ihre Bewegungen einschränkten. Das hinterließ Spuren auf der Haut“, teilte Rusina mit.

Die Tierheimleiterin stellte fest, dass alle Tiere extrem erschöpft sind und einige von ihnen schwanger sind. Viele der Chinchillas haben Verletzungen. „Die Jungs sind sehr erschöpft, es gibt Mädchen, die verletzt sind. Bei einigen wurde der Schwanz amputiert, und ein anderes Mädchen hatte eine Augenverletzung. Wir konnten ihren Zustand in fünf Tagen stabilisieren: Das Auge öffnete sich, und wir entfernten die Fäulnis. Aber leider hat ein anderes Mädchen ihr Auge verloren“, berichtete Jana Rusina.

Als klar wurde, dass die Tiere neue Familien suchen konnten, gab es viele Interessierte, die Chinchillas aufnehmen wollten. Allerdings, so Rusina, lehnen die Menschen oft ab, wenn sie von den speziellen Bedingungen erfahren, die für das Leben dieser Tiere erforderlich sind. „Es wird ein hoher Käfig benötigt – mindestens einen Meter hoch, mit vielen Ebenen, da Chinchillas nicht gehen, sondern hochspringen. Die Tiere haben unterschiedliche Gesundheitszustände, daher ist ein exotischer Tierarzt oder ein Reptilienarzt notwendig“, erklärte die Tierheimleiterin.

Trotz aller Schwierigkeiten berichtete Jana Rusina, dass bereits 14 Chinchillas neue Familien gefunden haben, während weiterhin nach liebevollen Menschen gesucht wird, die bereit sind, ihnen ein neues Zuhause zu geben. Dies zeigt, dass selbst in den schwierigsten Situationen immer Platz für Güte und Mitgefühl ist.