Evakuierung von Ziegen aus Orichiw: Retterin und ihr Besitzer fanden ein neues Zuhause
In der Region Zaporizhzhia wurden kürzlich 16 Ziegen evakuiert, nachdem ihr Besitzer sich geweigert hatte, die gefährliche Zone zu verlassen. Diese bemerkenswerte Rettungsaktion wurde von der bulgarischen Tierschützerin Petja organisiert.
In der Region Zaporizhzhia, genauer gesagt in Orichiw, gelang es kürzlich, 16 Ziegen in Sicherheit zu bringen. Diese Ziegen waren der Grund, warum ihr Besitzer sich weigerte, die gefährliche Zone zu verlassen. Die Evakuierung wurde durch die unermüdlichen Bemühungen der bulgarischen Zootierschützerin Petja ermöglicht, die vor einem Monat die Evakuierung der Ziegen in ein Tierheim namens Pegas in der Dnipropetrowsk-Region organisiert hatte.
Laut Olena Rusina, der Besitzerin des Tierheims, lebten die Tiere zusammen mit ihrem Besitzer über einen längeren Zeitraum hinweg in einem Keller, da sie ständig den feindlichen Beschuss ausgesetzt waren. Der Mann hatte praktisch keine Möglichkeit, die Ziegen zu weiden, da sie während eines Ausflugs unter Beschuss gerieten, was dazu führte, dass eines der Tiere vor seinen Augen starb. Dies war ein harter Schlag für ihn.
„Er liebt diese Tiere sehr. Für ihn war das ein echter Schock. Er hatte Angst, ihr Leben zu riskieren, weshalb er sich weigerte, die Ziegen zu verlassen“, erklärte Rusina und betonte, wie tief die Gefühle des Mannes für seine Schützlinge waren.
Die Evakuierung der Tiere fand in völliger Dunkelheit durch eine Öffnung im Keller statt, wo der Mann mit seinen Ziegen lebte. Olena Rusina berichtete, dass die Tiere erschöpft waren und ihre Beweglichkeit im Keller stark eingeschränkt war. Die Ziegen wurden in zwei Gruppen transportiert, da dies die einzige Möglichkeit war, ihre sichere Beförderung zu gewährleisten.
„Ein Zicklein starb am Tag nach der Evakuierung. Ihr Zustand war nicht kritisch, da er sie dennoch gefüttert und mit Wasser versorgt hatte. Aber das Leben im Keller, ohne viel Bewegung, spielte sicherlich eine große Rolle für ihr Wohlbefinden“, erzählte Olena Rusina und fügte hinzu, dass die Tiere dringend frische Luft und normale Lebensbedingungen benötigten.
Früher wurde dem Ziegenbesitzer mehrfach angeboten, die gefährliche Zone zu verlassen, doch er weigerte sich, seine Tiere zurückzulassen. Erst nachdem ein neues Zuhause für ihn und seine Ziegen gefunden wurde, stimmte der Mann der Evakuierung zu.
Aktuell befindet sich der Ziegenbesitzer noch in Orichiw, plant jedoch, in den nächsten Tagen die gefährliche Region zu verlassen. Sobald er in sein neues Zuhause eingezogen ist, hat er sofort vor, seine Tiere abzuholen. Diese Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, auch unter den schwierigsten Bedingungen für seine vierbeinigen Freunde zu sorgen.
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