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Ehemalige britische Botschafterin in der Ukraine reagiert auf die Empörung von Sacharowa über beschädigte Kirche in Teheran

Die ehemalige britische Botschafterin in der Ukraine, Melinda Simmons, hat auf die Empörung des russischen Außenministeriums über die Beschädigung der orthodoxen Kirche St. Nikolaus in Teheran reagiert. Diese Situation hat große Aufmerksamkeit erregt, da Moskau seine Bestürzung über den Vorfall zum Ausdruck brachte.

Die ehemalige britische Botschafterin in der Ukraine, die nun als Botschafterin in Polen tätig ist, Melinda Simmons, hat auf die Empörung des russischen Außenministeriums bezüglich der Beschädigung der orthodoxen Kirche St. Nikolaus in Teheran reagiert. Diese Situation hat in den letzten Tagen große Aufmerksamkeit erregt, da Moskau seine Bestürzung über die Berichte über die schweren Schäden an dem Gotteshaus geäußert hat. Russland bezeichnete die Vorfälle als barbarische Angriffe, die von den USA und Israel ausgehen.

In einem Beitrag auf der Plattform X, der am Freitag veröffentlicht wurde, betonte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, dass Russland jegliche Beschädigungen von Kultstätten verurteilt. Melinda Simmons ließ es sich jedoch nicht nehmen, auf diese Aussage zu reagieren und wies auf die doppelten Standards hin, die Russland im Kontext seiner eigenen Handlungen in der Ukraine zeigt.

Simmons wies darauf hin, dass erst vor einer Woche russische Truppen einen Angriff auf ein Kloster in Lwiw verübt hatten, was nur eines von vielen Beispielen ist, in denen Kirchen und andere religiöse Einrichtungen in der Ukraine Ziel russischer Angriffe wurden. "Sie haben erst vor einer Woche ein Kloster in Lwiw getroffen. Und das ist nur der jüngste Vorfall unter den Kirchen und anderen religiösen Einrichtungen, die in der gesamten Ukraine unter russischen Angriffen gelitten haben", schrieb sie in ihrem Kommentar.

Die Botschafterin machte zudem deutlich, dass die Verurteilung der eigenen Angriffe durch Russland nicht nur heuchlerisch ist, sondern auch das fehlende Verständnis für das Ausmaß der Zerstörungen, die Russland in der Ukraine anrichtet, verdeutlicht. "Ihre Verurteilung Ihrer eigenen Raketen- und Drohnenangriffe ist zur Kenntnis genommen", fügte sie hinzu und betonte, dass solche Aussagen angesichts der realen Ereignisse absurd erscheinen.

Melinda Simmons beendete ihre diplomatische Mission in der Ukraine am 1. September 2023 nach vier Jahren Dienstzeit. Vor ihrem Abgang nahm sie eine Abschiedsansprache auf Ukrainisch auf, in der sie ihren Dank für die Erfahrungen, die sie während ihres Aufenthalts in der Ukraine gesammelt hatte, zum Ausdruck brachte. Während ihres Lebens in Kiew unter Kriegsbedingungen teilte sie häufig ihre Eindrücke und Erfahrungen in sozialen Medien, was ihr tiefes Mitgefühl für das Schicksal des ukrainischen Volkes unterstrich.

Diese Situation mit der Empörung Russlands über die Kirche in Teheran und der Reaktion von Melinda Simmons verdeutlicht erneut die Komplexität der internationalen Beziehungen im Kontext des Krieges in der Ukraine. Es ist wichtig, dass die internationale Gemeinschaft auf die doppelten Standards achtet, die in den Äußerungen verschiedener Länder zum Ausdruck kommen, und dass solche Aussagen nicht unbeantwortet bleiben.