Zwei Polizisten der Nationalgarde erhalten Verdacht wegen illegaler Kampfzahlungen in Höhe von fast 12 Millionen
In einer Militäreinheit der Nationalgarde der Ukraine in Dnipropetrowsk wurde eine umfangreiche illegale Zahlungsmasche aufgedeckt, die als finanzielle Belohnungen für die Durchführung von Kampfaufträgen getarnt war. Die Gesamtzahl dieser Zahlungen beläuft sich auf fast 12 Millionen Hrywnja, was ernsthafte Reaktionen der Strafverfolgungsbehörden hervorgerufen hat.
In einer Militäreinheit der Nationalgarde der Ukraine, die in Dnipropetrowsk stationiert ist, haben die Strafverfolgungsbehörden eine umfassende illegale Zahlungsmasche aufgedeckt. Diese Zahlungen wurden unter dem Vorwand von finanziellen Belohnungen für die Durchführung von Kampfaufträgen getätigt. Die Gesamtzahl dieser Zahlungen beläuft sich auf fast 12 Millionen Hrywnja, was ernsthafte Reaktionen der Strafverfolgungsbehörden hervorgerufen hat.
Nach Informationen, die von der spezialisierten Staatsanwaltschaft für Verteidigungsangelegenheiten der Ostregion und dem Staatlichen Ermittlungsbüro (DBR) bereitgestellt wurden, wurden am 30. und 31. März 2025 offiziell zwei Polizisten verdächtigt. Diese Personen waren der ehemalige Kommandeur und der erste stellvertretende Kommandeur einer der Militärteile der Nationalgarde der Ukraine. Ihnen wird vorgeworfen, fahrlässig mit ihren militärischen Pflichten umgegangen zu sein, was zu schwerwiegenden Folgen unter Kriegsbedingungen geführt hat.
Den Ermittlungen zufolge haben diese Militärbeamten im März 2025 Zahlungen an 164 Militärangehörige für den Zeitraum von Dezember 2024 bis Februar 2025 vorgenommen. Diese Zahlungen wurden als zusätzliche finanzielle Belohnung für die Durchführung von Kampf- (Sonder-)Aufträgen, die mit der Aufrechterhaltung von Zugstützpunkten verbunden waren, deklariert. Allerdings zeigt die Untersuchung, dass solche Aufträge in Wirklichkeit nicht durchgeführt wurden, was auf schwerwiegende Verstöße seitens des Kommandos hinweist.
Infolge dieser Handlungen entstand dem Staat ein Schaden von über 11,9 Millionen Hrywnja. Diese Information wird durch das Gutachten einer forensischen wirtschaftlichen Untersuchung, die im Rahmen der Ermittlungen durchgeführt wurde, bestätigt. Derzeit hat die Staatsanwaltschaft bereits Maßnahmen ergriffen, um die überzahlten Gelder zurückzufordern, was einen wichtigen Schritt zur Wiedergutmachung des verursachten Schadens darstellt.
Für die Verdächtigen wurde eine Maßnahme in Form einer persönlichen Verpflichtung angeordnet. Dies bedeutet, dass sie verpflichtet sind, bestimmte Bedingungen einzuhalten, während die Ermittlungen andauern. Die Strafverfolgungsbehörden betonen, dass dieser Fall ein anschauliches Beispiel für den Missbrauch von Amtsgewalt und fahrlässigen Umgang mit den eigenen Pflichten ist, was unter Kriegsbedingungen besonders gefährlich ist.
Es ist erwähnenswert, dass der Fakt der illegalen Durchführung von Zahlungen zusätzlicher Belohnungen in dieser Militäreinheit das Ergebnis einer Dienstuntersuchung war, die von der Zentralen Territorialverwaltung der Nationalgarde der Ukraine durchgeführt wurde. Dies zeigt, dass interne Kontrollen und Überprüfungen im Verteidigungssystem der Ukraine beginnen, Ergebnisse zu liefern. Dennoch ist es notwendig, die Arbeit zur Verbesserung der Transparenz und Rechenschaftspflicht in den militärischen Strukturen fortzusetzen.
Somit unterstreicht die Situation mit illegalen Zahlungen in der Nationalgarde der Ukraine die Wichtigkeit des Kampfes gegen Korruption und Missbrauch in staatlichen Strukturen, insbesondere in Zeiten, in denen das Land sich im Kriegszustand befindet. Die Verantwortung für solche Handlungen sollte unumgänglich sein, um das Vertrauen der Gesellschaft in die Militär- und Strafverfolgungsbehörden zu gewährleisten.