НВ (Новое Время)

Studie zeigt, dass Meditation die Physiologie des Körpers verändern kann – Möglichkeiten zur Behandlung chronischer Schmerzen

Forschende der Universität Kalifornien in San Diego präsentieren neue Beweise dafür, dass ein intensives wöchentliches Meditationsprogramm die physiologischen Prozesse im menschlichen Körper grundlegend verändern kann.

Forschende der Universität Kalifornien in San Diego haben neue Beweise dafür präsentiert, dass ein intensives wöchentliches Meditationsprogramm die physiologischen Prozesse im menschlichen Körper grundlegend verändern kann. Diese Studie, deren Ergebnisse im renommierten Fachjournal Communications Biology veröffentlicht wurden, zeigt, wie die Kombination aus mentalen Praktiken und Körperarbeit zu messbaren Veränderungen in der Gehirnaktivität und biologischen Blutparametern führen kann.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass Meditationspraktiken die natürlichen Mechanismen aktivieren, die für Neuroplastizität, Stoffwechsel und die Stärkung der Immunfunktion verantwortlich sind. Diese Entdeckung könnte erhebliche Auswirkungen auf das Verständnis der Verbindung zwischen Bewusstsein und körperlicher Gesundheit haben.

An der Studie nahmen 20 gesunde Freiwillige teil, die über einen Zeitraum von sieben Tagen an geführten Meditationssitzungen und Vorträgen unter der Leitung des Neurobiologen Joe Dispenza teilnahmen. Insgesamt widmeten die Teilnehmer den Praktiken etwa 33 Stunden. Um den Zustand der Probanden zu überwachen, wurden funktionelle Magnetresonanztomographie und detaillierte Blutanalysen eingesetzt, was den Wissenschaftlern ermöglichte, präzise Daten über die Veränderungen im Körper zu erhalten.

Die Ergebnisse der Studie waren beeindruckend: Die Gehirnaktivität nach Abschluss des Programms ähnelte Zuständen, die normalerweise durch psychedelische Substanzen hervorgerufen werden. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass dieser Effekt ausschließlich durch die inneren Ressourcen des Körpers erreicht wurde, ohne den Einsatz externer Substanzen.

Der leitende Autor der Studie, Professor Hemal H. Patel, betonte, dass es sich hierbei nicht nur um Entspannung oder Stressabbau handelt, sondern um systemische Veränderungen in der genetischen und molekularen Signalgebung. Bei den Probanden wurde eine Verstärkung der neuronalen Verbindungen und ein Anstieg des Niveaus natürlicher Schmerzmittel beobachtet, was auf tiefgreifende Veränderungen in ihrem physiologischen Zustand hinweist.

Besonders ausgeprägte biologische Veränderungen zeigten die Teilnehmer, die ihre Erfahrungen als „mystisch“ oder transzendental beschrieben. Dies unterstreicht die Bedeutung des subjektiven Erlebens im Meditationsprozess und dessen Einfluss auf die physiologischen Ergebnisse.

Nach Ansicht der Wissenschaftler eröffnen die Ergebnisse dieser Studie neue Perspektiven für die Behandlung chronischer Schmerzen und Stimmungserkrankungen ohne medikamentöse Intervention. Dies demonstriert die tiefe Verbindung zwischen Bewusstsein und körperlicher Gesundheit, die die Ansätze zur Behandlung vieler Krankheiten verändern könnte.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dieser Artikel allgemeine Informationen von referenzieller Natur enthält und nicht als Ersatz für ärztliche Empfehlungen betrachtet werden sollte. NV übernimmt keine Verantwortung für etwaige Diagnosen, die der Leser auf Grundlage der Inhalte dieser Website stellt. NV übernimmt auch keine Verantwortung für die Inhalte anderer Internetressourcen, auf die in diesem Artikel verwiesen wird. Wenn Sie sich um Ihren Gesundheitszustand sorgen, wenden Sie sich bitte an einen Arzt.