Donnarumma äußert seine Emotionen nach der Niederlage Italiens gegen Bosnien im Playoff-Finale zur WM 2026
Der italienische Nationaltorhüter Gianluigi Donnarumma konnte seine Emotionen nach der schockierenden Niederlage gegen Bosnien und Herzegowina im Playoff-Finale zur WM 2026 nicht zurückhalten. Diese Niederlage stellt einen herben Rückschlag für die Squadra Azzurra dar, die zum dritten Mal in Folge nicht an einer Weltmeisterschaft teilnehmen kann.
Der 27-jährige Torwart Gianluigi Donnarumma, der die italienische Nationalmannschaft vertritt, hat nach der unerwarteten Niederlage gegen Bosnien und Herzegowina im Playoff-Finale zur WM 2026 seine tiefen Emotionen in den sozialen Medien geteilt. Diese Niederlage hat die Squadra Azzurra hart getroffen, da sie nun zum dritten Mal in Folge die Qualifikation für das prestigeträchtige Turnier verpasst hat.
In einem emotionalen Beitrag auf Instagram gestand Donnarumma, dass ihn Tränen der Enttäuschung überwältigen und dass er ein starkes Verlangen verspürt, der Mannschaft zu helfen, in vier Jahren wieder auf die große Fußballbühne zurückzukehren. "Im Moment bedeuten Worte nicht viel, das ist die Wahrheit. Aber eines fühle ich sehr stark und möchte es mit euch teilen: Nach einer so großen Enttäuschung muss man den Mut finden, die Seite erneut umzublättern. Dafür braucht es große Kraft, Enthusiasmus und Überzeugung", schrieb Donnarumma.
Er betonte auch die Bedeutung des Glaubens an die eigenen Fähigkeiten: "Immer zu glauben ist der Motor, um voranzukommen. Denn das Leben belohnt diejenigen, die sich voll und ganz einsetzen, ohne ihre Kräfte zu schonen. Und genau damit müssen wir von vorne anfangen. Gemeinsam. Noch einmal. Um Italien dorthin zurückzubringen, wo es hingehört."
Im Spiel gegen Bosnien und Herzegowina spielte die Squadra Azzurra ab der 41. Minute in Unterzahl, nachdem der Verteidiger Alessandro Bastoni eine direkte rote Karte erhalten hatte. Die reguläre Spielzeit endete mit einem 1:1-Unentschieden, und auch in der Verlängerung konnte keine der beiden Mannschaften den Sieg erringen. Im anschließenden Elfmeterschießen hatte Bosnien das Glück auf seiner Seite und qualifizierte sich damit erstmals seit vielen Jahren wieder für ein großes internationales Fußballturnier.
Diese Niederlage markiert bereits die dritte in Folge für Italien, das nun nicht an einer Weltmeisterschaft teilnehmen kann. Das letzte Mal, als die Squadra Azzurra bei einem WM-Turnier spielte, war 2014 in Brasilien, und seitdem hat das Team schwierige Zeiten durchlebt.
Nach der Niederlage rief Gabriele Gravina, der ehemalige Präsident des italienischen Fußballverbands, der zurückgetreten ist, dazu auf, dass Gennaro Gattuso und Gianluigi Buffon im Team bleiben sollten. Buffon hat jedoch bereits in seinen sozialen Medien seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt gegeben. Zudem wurde bekannt, dass Gattuso als Cheftrainer der Nationalmannschaft zurücktreten wird.
In Italien gab es bereits Forderungen, den Trainer der ukrainischen Nationalmannschaft für die Position des Cheftrainers der italienischen Mannschaft zu gewinnen, nachdem die Qualifikation für die WM 2026 misslungen war. Diese Situation hat unter Fußballfans und Experten für großes Aufsehen gesorgt.
All dies deutet darauf hin, dass Italien an einem Scheideweg steht und Veränderungen im Team notwendig sein könnten, um den einstigen Ruhm auf der internationalen Bühne wiederherzustellen.