Der Dialog zwischen der NATO und der Ukraine ist am vertrauensvollsten - Hetmanchuk
Die Leiterin der ukrainischen Mission bei der NATO, Alena Hetmanchuk, hat erklärt, dass der Dialog zwischen der Ukraine und dem Nordatlantikpakt (NATO) derzeit der vertrauensvollste und intensivste ist.
Die Leiterin der ukrainischen Mission bei der NATO, Alena Hetmanchuk, hat kürzlich betont, dass der Dialog zwischen der Ukraine und dem Nordatlantikpakt (NATO) gegenwärtig der vertrauensvollste und intensivste ist. Diese Einschätzung äußerte sie während einer Diskussion mit dem Titel 'Weniger als Mitgliedschaft, aber mehr als Partnerschaft: Was gibt die NATO der Ukraine wirklich?', die vom Zentrum 'Neue Europa' organisiert wurde. Die Veranstaltung zog zahlreiche Experten und Journalisten an, die die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und der NATO im Kontext von Sicherheit und Stabilität in der Region erörterten.
Hetmanchuk erklärte, dass sie während ihres Aufenthalts in der NATO-Zentrale in Brüssel das Gefühl habe, ein Landspartner und nicht ein Mitgliedstaat des Bündnisses zu vertreten. Dieses Gefühl sei besonders stark ausgeprägt, da die Ukraine nach wie vor kein vollwertiges Mitglied der NATO sei. 'Dieses Gefühl der Ungerechtigkeit tritt in akuter Form auf, wenn man in Brüssel ist… Aber ich muss anerkennen, dass wir heute den intensivsten und vertrauensvollsten Dialog zwischen der Ukraine und dem Bündnis haben', betonte sie.
Nach Ansicht von Hetmanchuk betrachten die meisten NATO-Mitgliedstaaten die Ukraine als 'unsichtbares zukünftiges' Mitglied des Bündnisses. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass nur eine kleine Anzahl von Ländern gegen eine Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO ist. Dieser positive Wandel in der Wahrnehmung der Ukraine sei das Verdienst der aktuellen NATO-Führung, des Sekretariats und der Mitgliedstaaten, die die ukrainischen Bestrebungen unterstützen.
Hetmanchuk äußerte zudem die Überzeugung, dass die NATO mehr für die Ukraine tut, als es auf den ersten Blick erscheinen mag, insbesondere angesichts von Einschränkungen und Geheimhaltungsregeln. Sie führte das Beispiel an, dass die Ukraine aktiv an den kollektiven Verteidigungstrainings des Bündnisses teilnimmt, an denen normalerweise nur Mitgliedstaaten beteiligt sind. Dies zeige, dass die Ukraine bereits in die Strukturen der NATO integriert wird, obwohl sie kein offizielles Mitglied ist.
Erwähnenswert ist, dass der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, kürzlich betont hat, dass es unklug wäre, die Ukraine außerhalb der NATO zu halten, da genau dies Russland anstrebe. Diese Aussage wurde zu einem wichtigen Bestandteil der ukrainischen Außenpolitik, die darauf abzielt, die Zusammenarbeit mit der NATO und anderen westlichen Partnern im Bereich Sicherheit zu stärken.
Somit entwickelt sich der Dialog zwischen der Ukraine und der NATO weiter, und trotz des Fehlens einer formalen Mitgliedschaft erhält die Ukraine erhebliche Unterstützung und Zusammenarbeit seitens des Bündnisses. Dies unterstreicht die Bedeutung der strategischen Partnerschaft angesichts der aktuellen Sicherheitsherausforderungen in Europa.