Erste Ergebnisse der Entkriminalisierung des Schmuckmarktes - Steuerbehörde
Die Staatliche Steuerbehörde der Ukraine (DPS) hat die ersten Ergebnisse der Entkriminalisierung des Schmuckmarktes veröffentlicht und dabei auf festgestellte Verstöße sowie die Absichten von Unternehmern hingewiesen, in die legale Geschäftstätigkeit überzugehen.
Die Staatliche Steuerbehörde der Ukraine (DPS) hat kürzlich erste Ergebnisse ihrer Maßnahmen zur Entkriminalisierung des Schmuckmarktes präsentiert. Laut der kommissarischen Leiterin der DPS, Lesja Karnauch, wurden dabei nicht nur Verstöße festgestellt, sondern auch positive Entwicklungen, da einige Unternehmer den Schritt in die legale Geschäftstätigkeit anstreben. Diese Informationen wurden von der Nachrichtenagentur Ukrinform übermittelt.
Karnauch berichtete, dass die Steuerbehörden Treffen mit Vertretern zweier großer Schmuckhandelsketten durchgeführt haben. Bei den Überprüfungen dieser Ketten wurden Anzeichen für eine Minimierung der Steuerverpflichtungen festgestellt, die durch die Zerschlagung des Geschäftsmodells erreicht wurde. Insbesondere in 253 Geschäften sind gleichzeitig mindestens 100 Einzelunternehmer tätig, die auf einer vereinfachten Besteuerung basieren. Dies deutet auf erhebliche Probleme im Bereich der Einhaltung des Steuerrechts hin.
Im Zeitraum von 2025 bis 2026 führten die Steuerbehörden mehr als 50 Überprüfungen durch, deren Ergebnisse beeindruckend waren: Die insgesamt verhängten Bußgelder beliefen sich auf fast 70 Millionen Hrywnja. Zu den häufigsten festgestellten Verstößen gehörten das Fehlen von Registrierkassen (RRO), nicht angemeldete Arbeitskräfte und unzureichende Warenbuchführung. Diese Tatsachen belegen systematische Probleme im Schmuckgeschäft, die dringend gelöst werden müssen.
Die Staatliche Steuerbehörde stellte zudem fest, dass die Unternehmen, die überprüft wurden, bereit waren, auf die Arbeit über eine einzige juristische Person umzusteigen. Diese Entscheidung zielt darauf ab, die Fragen der Lohnzahlung zu regeln und die Abrechnungen zu fiskalisieren, was wiederum die Risiken von Steuerverstößen in der Zukunft verringern sollte. Die DPS betonte jedoch, dass im Falle der Nichterfüllung der Vereinbarungen entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, was die Ernsthaftigkeit der Situation unterstreicht.
Es ist auch erwähnenswert, dass die Mehrheit der Unternehmer im Schmuckmarkt tatsächlich im rechtlichen Rahmen arbeitet und die gesetzlichen Anforderungen an die Verwendung von RRO und PRRO einhält. Dennoch deklariert ein erheblicher Teil der Wirtschaftsbeteiligten sehr niedrige Umsätze, was bei den Steuerbehörden Verdacht auf den tatsächlichen Zustand der Branche erregt.
In Anbetracht dieser Entwicklungen wird die Staatliche Steuerbehörde ihre Arbeit zur Entkriminalisierung des Schmuckmarktes fortsetzen, da dieses Thema von entscheidender Bedeutung für die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen und die Auffüllung des Staatshaushalts ist. Verfolgen Sie die Updates und Nachrichten in diesem Bereich, da sich die Situation sehr schnell ändern kann.
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