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Ukrainische Delegation präsentiert erfolgreich ihre Position bei der UN-Kommission für die Lage der Frauen - Sabine Fraser Günesh

Auf einer Pressekonferenz im Ukrinform teilte die UN Women-Vertreterin in der Ukraine, Sabine Fraser Günesh, die Ergebnisse der ukrainischen Delegation bei der 70. Sitzung der UN-Kommission für die Lage der Frauen mit. Sie betonte die Stärke der Delegation und die Bedeutung der Themen Gerechtigkeit, Verantwortung und der Rechte der Betroffenen für die Ukraine.

Auf einer Pressekonferenz, die im Ukrinform stattfand, teilte die UN Women-Vertreterin in der Ukraine, Sabine Fraser Günesh, die Ergebnisse der ukrainischen Delegation bei der 70. Sitzung der UN-Kommission für die Lage der Frauen mit. Sie hob hervor, dass die Delegation der Ukraine in diesem Jahr außergewöhnlich stark war, was die Wichtigkeit der Themen Gerechtigkeit, Verantwortung und der Rechte der Betroffenen für unser Land unterstreicht. Fraser Günesh betonte, dass es der Ukraine gelungen sei, ihre Position klar zu kommunizieren, die in den vereinbarten Schlussfolgerungen dargestellt wurde.

Laut ihren Aussagen fand die Sitzung vor dem Hintergrund eines zunehmenden Widerstands gegen die Gleichstellung der Geschlechter und internationaler Spannungen statt. Erstmals in der Geschichte der Kommission wurden die vereinbarten Schlussfolgerungen durch Abstimmung und nicht durch Konsens angenommen. Fraser Günesh wies darauf hin, dass es in diesem Jahr Versuche gab, die vereinbarte Sprache und Formulierungen, die in den Vorjahren entwickelt wurden, zurückzudrehen, was bei den Teilnehmern der Sitzung Besorgnis auslöste.

Das Thema der diesjährigen Sitzung der UN-Kommission, nämlich der Zugang von Frauen zur Justiz, ist für die Ukraine von entscheidender Bedeutung. Fraser Günesh betonte, dass in den vereinbarten Schlussfolgerungen die Notwendigkeit von Reformen im Justizbereich, die Beseitigung von Diskriminierung gegenüber Frauen durch Gesetzesänderungen und die Durchführung von Geschlechteranalysen hervorgehoben wird. Sie stellte auch fest, dass diese Empfehlungen alle Mitglieder der Organisation betreffen und nicht nur die Ukraine, die bereits aktiv solche Analysen durchführt.

Besondere Aufmerksamkeit wurde auf der 70. Sitzung der Kommission für die Lage der Frauen den Fragen der Justiz unter Kriegsbedingungen und der Wiederherstellung gewidmet. Fraser Günesh betonte, dass die derzeit in der Ukraine durchgeführte Arbeit zur Schaffung eines Reparationssystems in vollem Einklang mit den vereinbarten Schlussfolgerungen erfolgt. Sie wies darauf hin, dass in den vereinbarten Schlussfolgerungen auch ein Aufruf zur Anerkennung der Arbeit von Paralegals, die aktive Bürger sind und eine spezielle Ausbildung in rechtlichen Fragen durchlaufen haben, enthalten ist.

Fraser Günesh machte zudem aufmerksam, dass in der Ukraine derzeit an der Nutzung von Paralegal-Diensten für Opfer sexueller Gewalt im Zusammenhang mit dem Konflikt gearbeitet wird. Sie hob die Wichtigkeit dieses Aspekts hervor, da er nicht nur die Justiz, sondern auch die Unterstützung von Frauen betrifft, die während des Krieges Opfer von Gewalt geworden sind.

Darüber hinaus wird in den vereinbarten Schlussfolgerungen die Entwicklung der digitalen Justiz und Innovationen angesprochen. Fraser Günesh stellte fest, dass dies ein relativ neuer Arbeitsbereich ist, aber UN Women in der Ukraine gemeinsam mit einigen Teilnehmern der Pressekonferenz an innovativen Lösungen arbeitet, damit Opfer sexueller Gewalt digitalen Zugang zur Justiz erhalten können. Unter diesen Instrumenten nannte sie die Online-Plattform "So war es" und die mobile App "Berater" für Betroffene.

Es sei daran erinnert, dass sich die ukrainische Delegation bei der Sitzung der UN-Kommission für die Lage der Frauen auf die Probleme der Justiz für Opfer von Verbrechen konzentrierte, die während der umfassenden Invasion der Russischen Föderation in die Ukraine begangen wurden. Dieses Thema bleibt angesichts der aktuellen Herausforderungen, mit denen unser Land konfrontiert ist, von außerordentlicher Relevanz und Bedeutung.