НВ (Новое Время)

Britische Pastorin wegen fahrlässiger Tötung während einer Taufe angeklagt

In Großbritannien steht die 48-jährige Pastorin Cheryl Bartley unter Verdacht, während einer Taufzeremonie den 61-jährigen Robert Smith fahrlässig getötet zu haben. Dieser Vorfall hat in der Gesellschaft für großes Aufsehen gesorgt, da die Zeremonie in einem vermeintlich sicheren, häuslichen Umfeld stattfand.

In Großbritannien ist die 48-jährige Pastorin Cheryl Bartley unter Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung des 61-jährigen Robert Smith geraten, der während einer Taufe ums Leben kam. Dieser tragische Vorfall hat in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt, da die Zeremonie in einem privaten Rahmen stattfand, was eigentlich eine sichere Atmosphäre hätte gewährleisten sollen.

Robert Smith, der ursprünglich aus Jamaika stammte, lebte seit 25 Jahren in Großbritannien. Er war ein bekannter Friseur und stolzer Großvater von sieben Enkeln. Am 8. Oktober 2023 entschloss sich Smith, eine Taufe in der Kirche zu empfangen, die er seit vier Jahren besuchte. Die Zeremonie fand in einem Kinderpool im Garten seines Hauses in Birmingham statt und wurde live auf der Facebook-Seite der Kirche übertragen.

Während der Übertragung ereignete sich jedoch ein tragischer Vorfall: Plötzlich stoppte der Livestream und das Video der Taufe wurde von der Seite der Kirche entfernt. Dies führte zu großer Besorgnis unter den Zuschauern, da niemand ahnte, was tatsächlich geschah.

Nach Abschluss der Zeremonie wurde ein Rettungswagen sowie ein Intensivtransportfahrzeug zum Haus von Smith gerufen. Leider konnten die Rettungskräfte, die am Tatort eintrafen, den Mann nicht mehr retten und erklärten seinen Tod. Diese Nachricht schockierte die Familie und Freunde von Robert, die nicht glauben konnten, dass ein solch tragisches Ereignis während eines so bedeutenden Rituals für ihn geschehen konnte.

Cheryl Bartley, die die Taufe durchführte, wurde wegen fahrlässiger Tötung durch grobe Fahrlässigkeit angeklagt. Sie muss sich am 14. Mai vor Gericht verantworten. Der Fall hat in der Gesellschaft Empörung und Besorgnis ausgelöst, da es um das Leben eines Menschen und die Sicherheit während religiöser Zeremonien geht.

Die Staatsanwaltschaft hat die Öffentlichkeit aufgefordert, von der Verbreitung von Informationen abzusehen, die das laufende Ermittlungsverfahren gefährden könnten. Malcolm McHaffie, Leiter der Abteilung für schwere Straftaten der Crown Prosecution Service, betonte: "Wir erinnern alle Beteiligten daran, dass das Strafverfahren gegen die Angeklagte anhängig ist und dass sie das Recht auf ein faires Verfahren hat. Es ist von äußerster Wichtigkeit, dass im Internet keine Mitteilungen, Kommentare oder Informationen verbreitet werden, die das Verfahren in irgendeiner Weise gefährden könnten."

Dieser Vorfall hat sich zu einem wichtigen Diskussionsthema in den Medien und in der Öffentlichkeit entwickelt und unterstreicht die Notwendigkeit, Sicherheitsvorkehrungen während religiöser Zeremonien einzuhalten. Die Gesellschaft wartet auf weitere Ermittlungen und Gerichtsverhandlungen, die möglicherweise Licht auf die Ursachen dieser Tragödie werfen werden.