Großbritannien plant Online-Konferenz mit 40 Ländern zur Sicherheit der Straße von Hormuz
Großbritannien wird eine Online-Konferenz mit Vertretern von 40 Ländern abhalten, um die Sicherheitsmaßnahmen für die Durchfahrt durch die strategisch wichtige Straße von Hormuz zu erörtern.
Großbritannien plant eine Online-Konferenz mit Vertretern von 40 Ländern, um die Fragen der Sicherheit der Durchfahrt durch die Straße von Hormuz zu diskutieren. Dies berichtet das Financial Times unter Berufung auf Informationen von Ukrinform.
Diese virtuelle Konferenz, die Teil der sogenannten "Koalition der Freiwilligen" ist, wird sich versammeln, um Maßnahmen zu erörtern, die ergriffen werden können, um eine sichere Durchfahrt durch diesen strategisch wichtigen Wasserweg zu gewährleisten. Zu den Teilnehmern der Konferenz gehören Länder, die im vergangenen Monat eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet haben, in der sie ihre Bereitschaft bekundet haben, sich an den Bemühungen zur Gewährleistung der Sicherheit in der Region zu beteiligen.
Unter den Teilnehmerländern werden Frankreich, Deutschland, Kanada, Japan, Südkorea, Australien und die Vereinigten Arabischen Emirate sein. Ein hochrangiger britischer Militärbeamter wird diese wichtige Konferenz eröffnen, die darauf abzielt, "angemessene Maßnahmen" für die internationale Koalition zu besprechen, die die Vereinigten Staaten nicht einbeziehen wird.
Diese Online-Konferenz findet nach einer vorherigen Konferenz statt, die in der vergangenen Woche mit 41 Ländern einberufen wurde und von der britischen Außenministerin Yvette Cooper geleitet wurde. Während dieser Sitzung wurde die Koordination diplomatischen und wirtschaftlichen Drucks auf Teheran erörtert, um die Straße von Hormuz zu öffnen, die eine Schlüsselroute für den Transport von Erdölprodukten, verflüssigtem Erdgas und anderen Waren wie Düngemitteln darstellt.
Die von Großbritannien organisierte Videokonferenz wurde kurzfristig als Reaktion auf den Aufruf des US-Präsidenten an andere Länder ins Leben gerufen, Verantwortung für die Öffnung der Straße zu übernehmen. Die Straße von Hormuz ist ein wichtiger strategischer Weg, und ihre Schließung könnte schwerwiegende Folgen für die Weltwirtschaft haben.
Zwei Beamte, die mit den Verhandlungen vertraut sind, haben angemerkt, dass die Bildung einer maritimen Koalition durch unterschiedliche Ressourcen, die jedem teilnehmenden Land zur Verfügung stehen, erschwert wird. Beispielsweise sind einige Länder bereit, Minensuchboote bereitzustellen, verfügen jedoch nicht über die Möglichkeit, deren Schutz durch Fregatten zu gewährleisten.
Nach Informationen wird die vorgeschlagene Koalition nicht als NATO-Mission agieren und wird Länder einbeziehen, die nicht Teil des Militärbündnisses sind. Dies unterstreicht die Komplexität der Bildung einer effektiven Koalition angesichts der unterschiedlichen militärischen Fähigkeiten der Teilnehmer.
Der britische Premierminister Keir Starmer hatte zuvor erklärt, dass jede Operation zur Gewährleistung der Sicherheit in der Straße von Hormuz erst nach Beendigung der Kampfhandlungen beginnen werde. Er warnte auch, dass dies eine schwierige Aufgabe sein könnte, angesichts der Spannungen in der Region.
Es sei daran erinnert, dass der US-Präsident Donald Trump versprochen hatte, dass die Straße von Hormuz in naher Zukunft wieder geöffnet werde, was zusätzliche Fragen zur internationalen Zusammenarbeit bei der Gewährleistung der Sicherheit dieses wichtigen Seewegs aufwarf.
Folgen Sie unseren Kanälen auf Telegram, Instagram und YouTube, um über die neuesten Nachrichten und Ereignisse informiert zu bleiben.