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BMW wechselt zu Elektrofahrzeugen: Historisches Werk in München bereitet sich auf Veränderungen vor

Das historische BMW-Montagewerk in München, das als älteste Fabrik des Unternehmens gilt, steht vor umfassenden Veränderungen, die die Produktionsprozesse grundlegend verändern werden.

Das historische BMW-Montagewerk in München, das als älteste Fabrik des Unternehmens gilt, steht vor umfassenden Veränderungen, die die Produktionsprozesse grundlegend verändern werden. Die Unternehmensführung hat offiziell bestätigt, dass das Werk ab 2027 die Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren vollständig einstellen und sich ausschließlich auf die Herstellung von Elektrofahrzeugen konzentrieren wird. Dieser Schritt ist ein bedeutender Fortschritt in Richtung ökologischer Nachhaltigkeit und Anpassung an die neuen Marktanforderungen.

Ein zentraler Bestandteil dieser Transformation wird die Einführung der Serienproduktion der vollelektrischen Limousine BMW i3 sein, die für August 2026 geplant ist. Dieses Modell, zusammen mit dem zukünftigen Kombi i3 Touring, wird Teil der innovativen Modellreihe Neue Klasse sein, die nicht nur neue Technologien, sondern auch ein überarbeitetes Design verspricht. Der Werkleiter Peter Weber betonte, dass der i3 erst der Anfang sei und dass im Laufe der Zeit in München mehrere Modelle dieser Familie produziert werden sollen, was die Ambitionen des Unternehmens im Bereich der Elektrofahrzeuge unterstreicht.

In den letzten zwei Jahren hat das Unternehmen über 650 Millionen Euro (etwa 750 Millionen US-Dollar) in die Modernisierung seiner Produktionsstätten investiert. Diese Investitionen zielen darauf ab, die Produktionsprozesse zu digitalisieren und zu optimieren, was es ermöglichen wird, die Produktionskosten neuer Modelle um 10 % im Vergleich zur aktuellen Fahrzeuggeneration zu senken. Die Hochvoltbatterien für die neuen Elektrofahrzeuge werden von der Fabrik in Irlebhach-Straskirchen geliefert, die etwa 130 bis 140 Kilometer von München entfernt ist, während die Motoren aus dem österreichischen Werk in der Steiermark stammen werden, was eine Integration der Produktionsketten im Rahmen der neuen Strategie gewährleistet.

Trotz der radikalen Pläne arbeitet das Werk in München derzeit im Mischbetrieb und produziert täglich bis zu 1000 Fahrzeuge mit traditionellen Motoren, überwiegend der 3. und 4. Serie. Dies zeigt, dass der Übergang zu Elektrofahrzeugen schrittweise erfolgen wird, wobei die Bedürfnisse des Marktes und der Verbraucher berücksichtigt werden. Dennoch wird dieser historische Standort in drei Jahren endgültig zum Vorreiter der Ära der Elektromobilität werden, indem er jahrzehntelange Traditionen mit den umweltfreundlichen Technologien der Zukunft verbindet.

Somit demonstriert BMW sein Engagement für Innovation und ökologische Verantwortung, was den modernen Trends in der Automobilindustrie entspricht. Dieser Wechsel unterstreicht nicht nur die Bedeutung von Elektrofahrzeugen für die Zukunft, sondern eröffnet auch neue Entwicklungsmöglichkeiten für das Unternehmen im Kontext globaler Veränderungen.