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Weißes Haus fordert Kürzungen bei Wissenschaft und Umwelt

Das Weiße Haus hat angekündigt, die Ausgaben für zivile Wissenschaft und Umweltprogramme erheblich zu kürzen, um rekordverdächtige 1,5 Billionen Dollar für militärische Zwecke im Haushaltsjahr 2027 umzuleiten. Dieser Plan hat Empörung in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und bei Umweltaktivisten ausgelöst, die solche Maßnahmen als Bedrohung für den Fortschritt in diesen wichtigen Bereichen ansehen.

Das Weiße Haus hat kürzlich seine Absicht bekannt gegeben, die Ausgaben für zivile Wissenschaft und Umweltprogramme drastisch zu reduzieren. Dies geschieht im Rahmen eines Plans, der darauf abzielt, rekordverdächtige 1,5 Billionen Dollar für militärische Zwecke im Haushaltsjahr 2027 umzuleiten. Diese Entscheidung hat in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und unter Umweltaktivisten für massive Empörung gesorgt, da sie als ernsthafte Bedrohung für den Fortschritt in diesen entscheidenden Bereichen angesehen wird.

Gemäß dem Vorschlag sollen 73 Milliarden Dollar aus nicht-militärischen Sektoren gestrichen werden, was das Team von Präsident Trump als „das Ende des grünen Betrugs“ bezeichnet. Das Hauptziel dieses reformerischen Ansatzes besteht darin, die inländische Produktion von Öl und Gas maximal zu fördern und den sogenannten „globalistischen Klimawandel-Agenda“ zu beseitigen, wie das Magazin Zme Science berichtet.

Die technischen Parameter des Vorschlags erscheinen katastrophal für die NASA, da der Haushalt der Agentur um 23 Prozent gekürzt werden soll. Dies bedeutet, dass kritische Missionen, wie das Projekt Mars Sample Return, möglicherweise ausgesetzt werden, während die Finanzierung der Internationalen Raumstation (ISS) um 1,1 Milliarden Dollar reduziert wird. Solche Veränderungen gefährden nicht nur die Raumfahrtforschung, sondern auch die Entwicklung neuer Technologien, die erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft der Menschheit haben könnten.

Ein weiterer schwerer Schlag trifft das Energieministerium, das möglicherweise mehr als 15 Milliarden Dollar an Investitionen in erneuerbare Infrastrukturen verlieren könnte. Dies bereitet Experten Sorgen, die glauben, dass eine Reduzierung der Finanzierung in diesem Bereich zu Verzögerungen beim Übergang zu sauberen Energiequellen führen könnte. Sogar die Bildungsstipendien der meteorologischen Behörde NOAA in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar sollen gestrichen werden, da die Regierung diese als Instrument zur „Radikalisierung von Studenten gegen freie Märkte und zur Verbreitung von Umweltalarmismus“ betrachtet.

In der US-Administration werden solche Ausgaben als „Versuch angesehen, Studenten gegen den Markt zu radikalisieren und Umweltalarmismus zu schüren“, was zu heftigen Diskussionen in der Gesellschaft geführt hat. Viele Experten sind der Meinung, dass solche Maßnahmen negative Auswirkungen auf Bildung und wissenschaftliche Forschung haben könnten, was sich wiederum auf die Zukunft des Landes auswirken würde.

Vor dem Hintergrund der allgemeinen Ausgabenkürzungen hat die Regierung einige Prioritäten festgelegt. So sollen beispielsweise 10 Milliarden Dollar für ein „Programm der präsidialen Vormundschaft“ ausgegeben werden, das sich mit kosmetischen Verbesserungen in Washington befassen wird. Weitere 1,1 Milliarden Dollar sollen in die Entwicklung des Abbaus kritischer Mineralien und in Energieinnovationen fließen, was auf den Wunsch der Administration hinweist, traditionelle Wirtschaftssektoren zu unterstützen.

Gleichzeitig wird angekündigt, dass die Finanzierung von künstlicher Intelligenz und quantentechnologischen Entwicklungen unangetastet bleiben soll, da diese als wichtiger Bestandteil der nationalen Sicherheit angesehen werden. Zum Schutz der Natur wird vorgeschlagen, die Gesetze über gefährdete Arten und den Schutz von Meeressäugetieren in einer Struktur zu vereinen, obwohl die Details dieser Reform im Innenministerium bisher nicht bereitgestellt wurden.

Insgesamt werfen die Pläne der US-Administration zur Kürzung der Ausgaben für Wissenschaft und Umwelt ernsthafte Bedenken bei Wissenschaftlern und Umweltschützern auf, die befürchten, dass dies zu erheblichen Verlusten in der technologischen Entwicklung und im Umweltschutz führen könnte.