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Österreich schließt seinen Luftraum für amerikanische Militärflugzeuge

Österreich hat beschlossen, seinen Luftraum für amerikanische Militärflugzeuge zu schließen, als Reaktion auf die Eskalation der militärischen Aktivitäten im Iran. Die österreichische Regierung betont, dass diese Entscheidung endgültig ist und nicht zur Diskussion steht.

Österreich hat am Montag entschieden, seinen Luftraum für amerikanische Militärflugzeuge zu schließen. Diese Entscheidung wurde als direkte Reaktion auf die zunehmenden militärischen Spannungen im Iran getroffen. Offizielles Wien hebt hervor, dass diese Maßnahme nicht nur vorübergehend ist, sondern als endgültig betrachtet wird, da das Land seiner Verfassung verpflichtet ist.

Der Sprecher des österreichischen Verteidigungsministeriums, Michael Bauer, erklärte, dass Österreich keine Ausnahmen für das Pentagon machen werde. Seit Beginn der Kampfhandlungen habe das österreichische Verteidigungsministerium alle Anfragen der USA für Überflüge von Militärflugzeugen über österreichischem Territorium abgelehnt. Bauer betonte, dass jede Anfrage sorgfältig geprüft wird, jedoch die Position des Landes unverändert bleibt.

Er fügte hinzu, dass Österreich seinen Luftraum für Militärflugzeuge anderer Länder schließe, sobald diese in einen militärischen Konflikt verwickelt sind. "Jedes Mal, wenn ein Land im Krieg ist, wird die Anfrage abgelehnt – in diesem Fall nach Rücksprache mit dem Außenministerium", erklärte Bauer weiter.

Diese Entscheidung Österreichs sendet ein starkes Signal auf der internationalen Bühne, insbesondere im Hinblick darauf, dass US-Präsident Donald Trump am 2. April angekündigt hatte, innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen massive Angriffe auf den Iran zu starten. Trump erwähnte auch, dass der Präsident des Iran die Vereinigten Staaten um einen Waffenstillstand gebeten habe, Washington jedoch erst nach der Öffnung der Straße von Hormus darüber nachdenken werde. Das iranische Außenministerium wies Trumps Aussagen zurück, was die Spannungen zwischen den beiden Ländern weiter verdeutlicht.

Am 31. März wurde bekannt, dass der dritte amerikanische Flugzeugträger, die USS George HW Bush, zusammen mit Begleitschiffen in Richtung Nahost aufgebrochen ist. Zuvor hatten Medienberichten zufolge Hinweise auf eine mögliche Vorbereitung der USA für eine Bodenoperation im Iran Besorgnis in der internationalen Gemeinschaft ausgelöst.

Es ist erwähnenswert, dass am 24. März das israelische Medium Ynet berichtete, dass der neue oberste Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, angeblich bereit sei, Gespräche mit den USA zu führen, obwohl Teheran zuvor alle Behauptungen über direkte Verhandlungen mit Washington zurückgewiesen hatte. Das iranische Außenministerium bezeichnete solche Aussagen als falsch, was die Komplexität der Situation unterstreicht.

Am 25. März berichtete die New York Times, dass die USA über Pakistan einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten an den Iran gesendet hätten. Laut diplomatischen Quellen betreffen die allgemeinen Bestimmungen des amerikanischen Plans das iranische Programm für ballistische Raketen und Atomwaffen, was zusätzliche Besorgnis unter internationalen Beobachtern hervorruft.

Insgesamt stellt die Entscheidung Österreichs, seinen Luftraum für amerikanische Militärflugzeuge zu schließen, einen bedeutenden Schritt im Kontext der Eskalation des Konflikts im Iran dar und zeigt das Bestreben des Landes, in internationalen Angelegenheiten neutral zu bleiben.