НВ (Новое Время)

Angriff ukrainischer Drohnen auf russische Militärs: Neue Details von einem Experten

Der Militär- und Marineexperte von Defence Express, Wladimir Sablockij, hat in einem Interview mit Radio NV über den ukrainischen Drohnenangriff berichtet, der von libyschem Territorium aus stattfand und dessen wahre Ziele beleuchtet.

Wladimir Sablockij, ein Militär- und Marineexperte von Defence Express, hat in einem aktuellen Interview mit Radio NV über einen ukrainischen Drohnenangriff berichtet, der im Jahr 2025 von libyschem Territorium aus durchgeführt wurde. Er stellte klar, dass dieser Angriff nicht auf einen Tanker abzielte, wie es zunächst scheinen könnte. Stattdessen glaubt Sablockij, dass die wahren Ziele der Attacke russische Militärs waren, die von Afrika nach Noworossijsk zurückkehrten und die ehemalige Wagner-Gruppe unterstützten.

„Dieser erste Vorfall, den Sie als Angriff auf einen Tanker im Jahr 2025 beschreiben, war tatsächlich kein Angriff auf einen Tanker. Meiner Meinung nach handelte es sich um einen Angriff auf eine Gruppe russischer Militärs, die die ehemalige Wagner-Gruppe deckten und von Afrika nach Noworossijsk zurückkehrten. Dabei wurde ein General getötet. Es war ein Luftdrohne, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, während dem Tanker kein Schaden zugefügt wurde“, erklärte Sablockij.

Der Experte hob zudem hervor, dass, sollte die Information über diesen Angriff wahr sein, dies die wachsende Subjektivität der Ukraine und ihrer Verteidigungskräfte auf der internationalen Bühne belegt. Dies unterstreicht zweifellos die Bedeutung ukrainischer Drohnen in modernen militärischen Konflikten.

Am 3. April berichtete das französische Radio RFI unter Berufung auf „informierte libysche Quellen“ über den Abschluss eines Abkommens zwischen Libyen und der Ukraine, im Rahmen dessen 200 ukrainische Soldaten auf libyschem Territorium stationiert werden. Im Gegenzug wird die Ukraine Schulungen im Bereich Drohnentechnologie sowie Investitionen bereitstellen. Dieses Abkommen könnte einen wichtigen Schritt zur Stärkung der militärischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern darstellen.

Nach Informationen, die von libyschen Quellen erhalten wurden, haben die in Libyen stationierten ukrainischen Truppen Angriffe auf zwei russische Schiffe der Schattenflotte durchgeführt. Unter diesen Schiffen befand sich der Tanker QENDIL, der am 19. Dezember angegriffen wurde. Laut RFI kam es bei diesem Angriff zum Tod des GRU-Generals Andrij Awerjanow. Es ist jedoch zu beachten, dass das russische Verkehrsministerium die Ukraine für diesen Angriff verantwortlich machte und behauptete, der Tanker sei von ukrainischen Marine-Drohnen getroffen worden.

Am 2. April gab die libysche Hafen- und Schifffahrtsbehörde bekannt, dass der beschädigte, treibende Tanker nicht in den lokalen Hafen geschleppt werden konnte, was auf die Ernsthaftigkeit der Situation auf See hinweist.

Diese Situation verdeutlicht die Komplexität und Mehrdeutigkeit moderner militärischer Konflikte, in denen Informationskrieg und Desinformation einen erheblichen Einfluss auf die Wahrnehmung der Ereignisse haben können. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine bleibt im Fokus der internationalen Gemeinschaft, und neue Details wie diese unterstreichen die Wichtigkeit der Überwachung und Analyse von Informationen aus verschiedenen Quellen.