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Artemij Surin: Der Reisende, der das Gefängnis des Korps der Islamischen Revolution im Iran überlebte

Artemij Surin, ein Reisender und Blogger aus Charkiw, hat in einem aufschlussreichen Interview mit der Redaktion von NV die Details seines Abenteuers im Iran offenbart, wo er in die Gefangenschaft von Offizieren des Korps der Islamischen Revolution (IRGC) geriet.

Artemij Surin, ein leidenschaftlicher Reisender und Dokumentarfilmer, der für Netflix arbeitet, erzählt von seiner dramatischen Erfahrung im Iran, wo er aufgrund von Spionagevorwürfen verhaftet wurde. In einem ausführlichen Gespräch mit NV beschreibt er, was ihn dazu bewogen hat, in dieses Land zu reisen, wie er seine Freiheit zurückgewinnen konnte und warum es wichtig ist, während Reisen nicht an SIM-Karten zu sparen.

Die Geschichte von Artemij Surin im Iran begann mit seinem tiefen Wunsch, neue Orte zu erkunden und Abenteuer zu erleben. Er hatte immer von Reisen geträumt, aber seine Pläne immer wieder aufgeschoben. Nach dem Verlust seines Vaters und seines besten Freundes erkannte Surin jedoch die Vergänglichkeit des Lebens und beschloss, seine Träume endlich zu verwirklichen. Mit 37 Jahren brach er zu einer Weltreise auf, die letztendlich zur Produktion eines Dokumentarfilms führte – dem ersten ukrainischen Reisefilm auf Netflix.

Der Iran sollte eine der letzten Stationen seiner Reise werden, doch die Dinge nahmen eine unerwartete Wendung. Während seines Aufenthalts in dem Land wurde Surin verhaftet und der Spionage beschuldigt. In Iran sind solche Anschuldigungen äußerst ernst, da sie mit lebenslanger Haft oder sogar der Todesstrafe geahndet werden können. Im Gegensatz zu vielen anderen Ausländern, die in ähnliche Situationen gerieten, gelang es Surin jedoch, seine Freiheit zurückzugewinnen.

In einem umfassenden Interview mit NV teilte Surin seine Erfahrungen vom Moment seiner Verhaftung bis zu seiner Freilassung. Er berichtete, wie die Offiziere des IRGC versuchten, seinen Glauben an das Gute zu brechen, indem sie verschiedene Druck- und Manipulationstechniken anwendeten. Surin betonte, dass es während der Haft entscheidend sei, Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen, da dies zu noch größeren Problemen führen könne.

Darüber hinaus gab der Reisende wertvolle Ratschläge für diejenigen, die ins Ausland reisen möchten. Er hob hervor, dass man nicht an SIM-Karten sparen sollte, da dies zu unerwarteten Kosten und Kommunikationsproblemen führen kann. Seiner Meinung nach ist es besser, etwas mehr Geld für qualitativ hochwertige Dienstleistungen auszugeben, als später in einem fremden Land mit Schwierigkeiten konfrontiert zu werden.

Insgesamt ist die Geschichte von Artemij Surin nicht nur ein Zeugnis seiner Tapferkeit und Entschlossenheit, sondern auch eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, das Leben zu schätzen und seine Träume nicht aufzuschieben. Seine Erfahrungen können als Lektion für viele Reisende dienen, die Abenteuer suchen, aber auch auf mögliche Schwierigkeiten vorbereitet sein sollten.

Surin setzt seine Erlebnisse und Erfahrungen durch Blogs und soziale Medien fort und inspiriert andere, zu reisen und neue Horizonte zu entdecken. Seine Geschichte beweist, dass man selbst in den schwierigsten Situationen einen Ausweg finden kann, wenn man die Hoffnung nicht aufgibt und seinen Überzeugungen treu bleibt.