Verwaltung der Kolonie in Russland verstärkt Druck auf politischen Gefangenen Ivan Jatskin
Die Verwaltung der Strafkolonie Nr. 5 in Kemerowo, Russland, übt verstärkten Druck auf den ukrainischen politischen Gefangenen Ivan Jatskin aus, der aus der Krim stammt. Dies wurde durch eine Mitteilung des Journalisten und ehemaligen Kreml-Häftlings Wladislaw Jesipenko bekannt.
Die Verwaltung der Strafkolonie Nr. 5, die sich in der Stadt Kemerowo in der Russischen Föderation befindet, hat den Druck auf den ukrainischen politischen Gefangenen Ivan Jatskin, einen Krimtataren, erheblich verstärkt. Laut einem Bericht des Journalisten und ehemaligen Kreml-Häftlings Wladislaw Jesipenko, den er in den sozialen Medien veröffentlichte, wurde Jatskin trotz seines schlechten Gesundheitszustands, der durch fortschreitende trophische Geschwüre an den Beinen gekennzeichnet ist, in eine 'besondere' Abteilung für gefährliche Gefangene versetzt.
Jesipenko erklärte, dass der ukrainische politische Gefangene gezwungen wird, stundenlang auf den Beinen in einem lokalen Bereich zu stehen, ungeachtet seiner Krankheit, und Aufgaben zu erfüllen, die das Vorlesen der internen Regeln umfassen. Dies sei, so Jesipenko, Teil eines systematischen moralischen Drucks, der von dem sogenannten 'Aktiv' der Abteilung ausgeübt wird. Die Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt greifen auch zu Provokationen, die zusätzliche Schwierigkeiten für Jatskin schaffen, der bereits seit sieben Jahren inhaftiert ist.
Ivan Jatskin wurde am 16. Oktober 2019 von den Besatzern aufgrund seiner offenen pro-ukrainischen Haltung festgenommen. Er wurde zu 11 Jahren Kolonie verurteilt, unter dem Vorwurf der 'Verrats'. Laut Informationen von Ukrinform verbrachte der politische Gefangene Jatskin 50 Tage in der Isolationszelle der russischen Kolonie wegen eines nicht zugeknöpften Kleidungsstücks und der Weigerung, die Wachen zu grüßen.
Diese Situation ruft Besorgnis unter Menschenrechtsaktivisten und der internationalen Gemeinschaft hervor, die sich um die Haftbedingungen ukrainischer politischer Gefangener in Russland sorgen. Es ist bekannt, dass viele von ihnen grausamer Behandlung ausgesetzt sind, die durch ihre politische Haltung und aktive Teilnahme am Kampf für die Rechte der Ukraine verursacht wird. Es ist wichtig, dass internationale Organisationen die Situation weiterhin beobachten und Unterstützung für die politischen Gefangenen leisten, die unter Repressionen leiden.
Aufrufe zur Freilassung von Jatskin und anderen ukrainischen politischen Gefangenen kommen von der ukrainischen Regierung und Menschenrechtsorganisationen. Sie fordern von Russland die Einhaltung internationaler Normen und Menschenrechte sowie die Gewährleistung angemessener Haftbedingungen für alle Gefangenen, unabhängig von ihrer politischen Haltung. Die Situation mit Ivan Jatskin ist nur eines von vielen Beispielen für Menschenrechtsverletzungen, die unter den Bedingungen der Besatzung der Krim und des Krieges im Osten der Ukraine stattfinden.
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